ANSICHTEN

 

Ich muss mein Gesicht vorbereiten, damit ich den Gesichtern begegnen

kann, die mir begegnen.

(T.S. Eliot)

 

Der geläufigste und zugleich faszinierendste Anblick, den wir kennen,

ist das menschliche Gesicht. Als exponiertes Medium von Wahrnehmung

und Kommunikation gibt es Auskunft über Identität und Individualität.

So beginnt jeder zwischenmenschliche Kontakt mit dem Blick in das

Gesicht unseres Gegenübers, des Anderen, wir nutzen das Gesicht und

seine Darstellung als Symbol, das uns Zugang zum Fundus menschlichen

Selbstverständnisses verschafft und um das Wesen von Individualität

zu ergründen. Der Frankfurter Fotograf Alexander Paul Englert reiht

sich mit dem Projekt Ansichten in die am schauspielfrankfurt begonnene

Auseinandersetzung mit dem Theater als künstlerischer Produktionsstätte.

Spätestens seit die Menschheit begann, Bilder herzustellen, ist die

Darstellung von Gesichtern ein Grundelemente unserer Phantasie und

Vorstellungskraft. Geschichte und Archäologie, Literatur und Sprache

bezeugen, welche Bedeutung dem Gesicht in unserer Vorstellung zukommt,

auch Mythen und Magie lenken die Aufmerksamkeit auf das Gesicht.

Dies erklärt, warum das Gesicht seit jeher ein bevorzugter Gegenstand

der künstlerischen Auseinandersetzung ist, warum es Thema interpretie-

render Betrachtungen bleibt...

 

(Auszug aus der Einführung von Leonore Leonardy)

Andreas Leupold
Andreas Leupold
Leslie Malton
Leslie Malton
Felix von Manteuffel
Felix von Manteuffel
Abak Safaei-Rad
Abak Safaei-Rad
Jennifer Minetti
Jennifer Minetti
Guntram Brattia
Guntram Brattia
Susanne Böwe
Susanne Böwe
Rainer Frank
Rainer Frank
Susanne Buchenberger
Susanne Buchenberger
Daniel Christensen
Daniel Christensen
Nicola Gründel
Nicola Gründel
Wolfgang Gorks
Wolfgang Gorks
Hilke Altefrohne
Hilke Altefrohne
Robert Kuchenbuch
Robert Kuchenbuch
Katrin Grumeth
Katrin Grumeth
Jan Neumann
Jan Neumann